Sonntag, 10. Juni 2012

35. Etappe: Herbram-Wald nach Blankenrode (1. April 2012, 25 km)


Weiter geht's. Es ist ein sehr frischer Morgen...


Gut, dass sich zwischendurch die Sonne blicken lässt.



Wir steigen über den Paderborner Berg, durch die Teufelsküche...


und wir haben ganz schön zu kraxeln.

So wird es uns wenigstens warm ;-)


1911 wurde hier ein Waldarbeiter, Anton Vogt, von einer Fichte erschlagen :-(

Monti will fort von diesem Ort...



Der Sendemast am Lichtenauer Kreuz

Waldweg, aha, und wir dachten schon an eine Autobahn... ;-/

Dem Monti schien sein Geschirr nicht Tarnung genug zu sein, deshalb hat er noch ordentlich draufgelegt *gg* - immerhin Naturfarben :-)

Kleines Päuschen...

...und weiter....

....bis zum nächsten Unglücksort. Gefährliche Gegend hier im Eggewald. Wer mag, kann das Drama um die Ermordung zweier Förster hier nachlesen.

Monti legt eine Gedenkminute ein, ...

... und wir verlassen den Ort des grausigen Geschehens.



Zwischendurch ein Leckerli

Es wirkt hier irgendwie verwunschen - ein Märchenwald




Der Aussichtsturm "Bierbaums Nagel"

Blick von oben






Blick von unten :-)





1849 ließ Julius Bierbaum, Bankier und Besitzer des Guts Borlinghausen, den Aussichtsturm bauen, um der armen Landbevölkerung eine Einkommensmöglichkeit zu geben. Der Turm war ein Geschenk für seine Ehefrau, die aus Kassel stammte und unter Heimweh litt, damit sie bei klarem Wetter vom Turm aus den Herkules, das Wahrzeichen ihrer Geburtsstadt Kassel, sehen konnte. Den beschwerlichen Aufstieg unternahm sie auf einem Esel, weshalb dieser Weg „Eselspfad“ genannt wurde bzw. wird.

Wir bewältigten übrigens die beschwerlichen Auf- und Abstiege auf eigenen Füßen bzw. Pfoten. Nix mit Esel...

Wo bleibt mein Reittier???


Auf zur Nadel :-)))

Sie hat ihren eigenen Blick.


Wohlverdientes Päusken :-)

Und schon ;-) erreichen wir unseren Zielort, das Walddorf Blankenrode.

Bettentester Monti ist hochzufrieden...

... und hat sogar noch einen Kumpel gefunden in der freundlichen Pension "Haus Dewenter".

Den Vorgarten schmücken bepflanzte Wanderschuhe. Im Moment wirkt alles noch etwas kahl, aber wenn die Blütezeit kommt, sieht das bestimmt klasse aus.

Beim letzten Gassi vor dem Schlafengehen hatte Monti noch eine Begegnung mit einem grimmig knurrenden Schäferhund, Frauchen blieb fast das Herz stehen. Monti kriegte Stehhaare und stimmte ein tiefes Knurren an, worauf sich die "Bestie" mit eingezogenem Schwanz entfernte. Es war ja schon dunkel. Unser Held war stolz wie Bolle.

Montag, 14. Mai 2012

34. Etappe: Altenbeken nach Herbram-Wald (31. März 2012, 15 km)


Anreise und Übernachtung in Bad Berleburg. Bettentester Monti beäugt skeptisch die Besucherritze...

... jedoch der Anblick der rosa Gardinen, die das Schlafgemach vom Rest des Zimmers abtrennen, versöhnt ihn mit seinem Schicksal. :-)


Das Zimmer war sehr günstig, und die Wirtin sehr freundlich, besonders auch zu Monti. Hund kostet hier nix extra.
Von hier geht's mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Altenbeken, wo wir unsere Wanderung fortsetzen wollen. Weil das mit dreimal umsteigen ziemlich lange dauerte, sind wir von Altenbeken nicht wie vom "Krause" vorgesehen bis Willebadessen, sondern nur bis Herbram-Wald gewandert.
Während eines Umsteige-Aufenthalts in Warburg dürfen wir dieses schöne Haus bewundern, das sicher schon bessere Zeiten gesehen hat:

So, nun sind wir endlich auf dem Weg. Die Bollernbornquelle in Altenbeken:

Ganz schön verwirrend, die ganzen Schilder, und Monti ist auch nur begrenzt hilfreich ;-)

Dennoch haben wir unseren Weg gefunden.

Die Knochenhütte auf dem Eggeweg

Wo war dies genau??? *schäm* aber hübsch war's.

Hier waren wir ganz froh, nicht "befugt" zu sein, denn was sollen wir auf der Autobahn ;-) !!!
Blick auf Bad Driburg

Impressionen auf dem Weg nach Herbram-Wald





Nun sind wir angekommen, gottlob ist dies verlassene Gemäuer nicht unser Quartier, trotz der verheißungsvollen Aufschrift "Wenn Sie hier wohnen würden, wären Sie schon zuhause!"

Da gefällt es uns hier, in der Pension Haus Barbara viel besser.



Der Bettentester ist vollauf zufrieden, und die Menschen freuen sich über den schönen Ausblick.