Mittwoch, 18. April 2012

33. Etappe: Detmold nach Altenbeken (4. März 2012, 28 km)



Das Hotel Nadler gegenüber vom Detmolder Schloss


Vor dem Hotel stand eine ganze Skulpturengalerie, unter anderem auch diese etwas Gruselige: "Frieden: Sturz der apokalyptischen Reiter"

Gleich nebenan die Tapas-Bar nicht ganz stilecht in diesem schönen Fachwerkhaus

Der Weg aus Detmold heraus führte über solche breiten Wege an einem Bach entlang

Der (etwas unscheinbare) Hünenring auf dem Weg zum Hermannsdenkmal

Es ging steil bergauf

Auf dem Berg war es "etwas" nebelig. Da lag es (vermutlich) vor uns ...

... das Hermannsdenkmal

War das nun der Hermann ...

oder doch eher dieser Krieger:


... oder doch Gorillas im Nebel (s. unten)
(Beide sehen jedenfalls etwas angriffslustig aus!)

Ein letzter gescheiterter Versuch, den Hermann zu fotografieren.

An der Adlerwarte vorbei hinab nach Berlebeck

Nochmal entlang eines Bachs und dann über einen Hügel ...

... zu den Externsteinen

Man konnte auch kostenpflichtig draufklettern, das haben wir aber gelassen.

So haben wir den "mächtigen Kraftort unserer Urahnen" wie die beiden Herren im Vordergrund nur von unten angeguckt.

Ab den Externsteinen wanderten wir dann auf dem Eggeweg ...

... zunächst mal bis zum noblen Waldhotel Silbermühle, in dem wir zu Mittag gegessen haben. Beim Essen sind wir von einem netten Pärchen angesprochen worden, die auch Teile des E1 gewandert sind und uns wegen Monti wieder erkannt haben. Wir waren am Vortag an ihrem Grundstück vorbei gegangen.

Vom Restaurant ging es dann gleich in das wildromantische Silberbachtal



 Kurz danach kam schon der Anstieg auf den bisher höchsten Berg, den Lippischen Velmerstot (441 m)




Auf dem Gipfel fanden wir diesen ominösen Steinkreis vor - was ging hier vor?

Durch eine kleine Heidelandschaft ...



... erreichten wir wenig später den benachbarten Gipfel des ...

... Preussischen Velmerstot (468 m), höchster Gipfel des Eggegebirges. Den Turm haben wir mal wieder ausgelassen. Monti hatte einen Kumpel für seine Markierungsarbeiten gefunden.

Die letzten ca. 10 km bis Altenbeken zu unserem Auto mussten wir über den Eggekamm geradezu rennen, weil es dunkel wurde. Wir hatten Angst, die Wegmarkierung im Wald nicht mehr sehen zu können. Zum Fotografieren war deshalb keine Zeit mehr, es gab allerdings auch nur noch Wald verschiedener Art. Ungefähr drei Kilometer vor Altenbeken kam dann zu unserem Entsetzen auch ein falscher Wegweiser: Altenbeken 13 (!!!) km. Sehr witzig, lieber Wanderverein!

Beim Schein der Straßenlaternen haben wir dann aber doch unser Auto wiedergefunden und konnten wie geplant die Heimfahrt antreten.

Dienstag, 27. März 2012

32. Etappe: Extertal nach Detmold (3. März 2012, 37 km)


Eine Monsteretappe beginnt, 37 km mit nicht unerheblichen Steigungen. Beim "Krause" ist die Etappe deutlich kürzer, aber wegen der Übernachtung abseits des Wegs haben wir das auf uns genommen. Außerdem haben wir uns noch gleich zu Anfang verlaufen und so zusätzlich einen Umweg von rund 5 km auf der sowieso schon langen Etappe gemacht ... ächz.

Weiter geht's:



...und weiter...

an diesem Schild vorbei, das uns darauf hinweist, dass hier "ALLES" frei rumläuft...*gg*

und tatsächlich: diese nette Hundedame begleitete uns ein ganzes Stück durch "ihr" Revier.

Wo bleibt denn der Monti?

Ach ja, der findet eben, dass es hier einmalig schön raschelt.

Die ersten Weidenkätzchen

Ein fieser Matschweg, komplett zerfahren...


Wieder fester Boden unter den Füßen!

Wir nähern uns der netten Ortschaft Hillentrup...

... begrüßen ein Vogel-Trio...

... begucken alte Fachwerkhäuser, ...


... und gehen weiter Richtung Lemgo.


Kann man es erkennen? Wir fanden die Namen auf dem Schild teilweise "luschtig", wie z. B. "Windelstein" oder "Lallmann" (und das auf der "Waldwirteroute").

Hier haben wir selbigen (den Windelstein) erklommen.

Im Unterstand hatten sich die "Schnatgänger" verewigt.

Und schließlich Lemgo, ein alte sehenswerte Hansestadt.


Die Ratsapotheke




Das Hexenbürgermeisterhaus


Im Hintergrund die St. Nicolai Kirche

Schneeglöckchen en masse am Wegesrand

Hier hatten wir uns noch mal ein bisschen verfranst...

Ein Steinbruch am Gretberg, auf dem wir mitten im Wald fast von zwei Motocrossfahrern überfahren worden wären, die dort wie die Irren rumkreisten.


An diesem Punkt hatten wir schon rund 30 km hinter uns und es wurde langsam dunkel. Wir mussten deshalb ganz schön hetzen, bis wir Detmolds Stadtrand erreicht haben. Wir hatten nämlich keine Lust, uns im dunklen Wald zu verlaufen, weil wir die Wegmarkierungen nicht mehr erkennen konnten. Tatsächlich gingen auch die Straßenlaternen an, als wir den Detmolder Vorort Klüt erreichten. Puh, wir mussten also nicht im Wald übernachten! :-)

Etwas gestresst und gereizt erreichten wir endlich unser Quartier, das Hotel Nadler, wo Monti in gewohnter Manier erstmal die Betten testete.

Zu allem Elend ;-) gab's im Hotel Nadler nix zu futtern, weil das Restaurant gerade renoviert wurde. Im Nachhinein war das aber gar nicht schlimm, im Gegenteil: Zu Abend gegessen haben wir, dem Tipp unserer Zimmervermieterin folgend, im Spieker Taparante gleich um die Ecke. In dem gemütlichen Lokal gab es leckere Tapas, super nette Atmosphäre, und Frauchen durfte zur Belohnung sogar rauchen. :-))) Alles war wieder gut.