Montag, 14. Mai 2012

34. Etappe: Altenbeken nach Herbram-Wald (31. März 2012, 15 km)


Anreise und Übernachtung in Bad Berleburg. Bettentester Monti beäugt skeptisch die Besucherritze...

... jedoch der Anblick der rosa Gardinen, die das Schlafgemach vom Rest des Zimmers abtrennen, versöhnt ihn mit seinem Schicksal. :-)


Das Zimmer war sehr günstig, und die Wirtin sehr freundlich, besonders auch zu Monti. Hund kostet hier nix extra.
Von hier geht's mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Altenbeken, wo wir unsere Wanderung fortsetzen wollen. Weil das mit dreimal umsteigen ziemlich lange dauerte, sind wir von Altenbeken nicht wie vom "Krause" vorgesehen bis Willebadessen, sondern nur bis Herbram-Wald gewandert.
Während eines Umsteige-Aufenthalts in Warburg dürfen wir dieses schöne Haus bewundern, das sicher schon bessere Zeiten gesehen hat:

So, nun sind wir endlich auf dem Weg. Die Bollernbornquelle in Altenbeken:

Ganz schön verwirrend, die ganzen Schilder, und Monti ist auch nur begrenzt hilfreich ;-)

Dennoch haben wir unseren Weg gefunden.

Die Knochenhütte auf dem Eggeweg

Wo war dies genau??? *schäm* aber hübsch war's.

Hier waren wir ganz froh, nicht "befugt" zu sein, denn was sollen wir auf der Autobahn ;-) !!!
Blick auf Bad Driburg

Impressionen auf dem Weg nach Herbram-Wald





Nun sind wir angekommen, gottlob ist dies verlassene Gemäuer nicht unser Quartier, trotz der verheißungsvollen Aufschrift "Wenn Sie hier wohnen würden, wären Sie schon zuhause!"

Da gefällt es uns hier, in der Pension Haus Barbara viel besser.



Der Bettentester ist vollauf zufrieden, und die Menschen freuen sich über den schönen Ausblick.


Mittwoch, 18. April 2012

33. Etappe: Detmold nach Altenbeken (4. März 2012, 28 km)



Das Hotel Nadler gegenüber vom Detmolder Schloss


Vor dem Hotel stand eine ganze Skulpturengalerie, unter anderem auch diese etwas Gruselige: "Frieden: Sturz der apokalyptischen Reiter"

Gleich nebenan die Tapas-Bar nicht ganz stilecht in diesem schönen Fachwerkhaus

Der Weg aus Detmold heraus führte über solche breiten Wege an einem Bach entlang

Der (etwas unscheinbare) Hünenring auf dem Weg zum Hermannsdenkmal

Es ging steil bergauf

Auf dem Berg war es "etwas" nebelig. Da lag es (vermutlich) vor uns ...

... das Hermannsdenkmal

War das nun der Hermann ...

oder doch eher dieser Krieger:


... oder doch Gorillas im Nebel (s. unten)
(Beide sehen jedenfalls etwas angriffslustig aus!)

Ein letzter gescheiterter Versuch, den Hermann zu fotografieren.

An der Adlerwarte vorbei hinab nach Berlebeck

Nochmal entlang eines Bachs und dann über einen Hügel ...

... zu den Externsteinen

Man konnte auch kostenpflichtig draufklettern, das haben wir aber gelassen.

So haben wir den "mächtigen Kraftort unserer Urahnen" wie die beiden Herren im Vordergrund nur von unten angeguckt.

Ab den Externsteinen wanderten wir dann auf dem Eggeweg ...

... zunächst mal bis zum noblen Waldhotel Silbermühle, in dem wir zu Mittag gegessen haben. Beim Essen sind wir von einem netten Pärchen angesprochen worden, die auch Teile des E1 gewandert sind und uns wegen Monti wieder erkannt haben. Wir waren am Vortag an ihrem Grundstück vorbei gegangen.

Vom Restaurant ging es dann gleich in das wildromantische Silberbachtal



 Kurz danach kam schon der Anstieg auf den bisher höchsten Berg, den Lippischen Velmerstot (441 m)




Auf dem Gipfel fanden wir diesen ominösen Steinkreis vor - was ging hier vor?

Durch eine kleine Heidelandschaft ...



... erreichten wir wenig später den benachbarten Gipfel des ...

... Preussischen Velmerstot (468 m), höchster Gipfel des Eggegebirges. Den Turm haben wir mal wieder ausgelassen. Monti hatte einen Kumpel für seine Markierungsarbeiten gefunden.

Die letzten ca. 10 km bis Altenbeken zu unserem Auto mussten wir über den Eggekamm geradezu rennen, weil es dunkel wurde. Wir hatten Angst, die Wegmarkierung im Wald nicht mehr sehen zu können. Zum Fotografieren war deshalb keine Zeit mehr, es gab allerdings auch nur noch Wald verschiedener Art. Ungefähr drei Kilometer vor Altenbeken kam dann zu unserem Entsetzen auch ein falscher Wegweiser: Altenbeken 13 (!!!) km. Sehr witzig, lieber Wanderverein!

Beim Schein der Straßenlaternen haben wir dann aber doch unser Auto wiedergefunden und konnten wie geplant die Heimfahrt antreten.